Abitur 2018 - Viel Erfolg!

Die Abiturprüfungen 2018 haben begonnen…

Am Dienstag starteten am Ludwig-Erhard-Berufskolleg die Abiturprüfungen 2018. Traditionsgemäß eröffnete dabei der Leistungskurs Betriebswirtschaftslehre den Klausurzyklus für 52 Schülerinnen und Schüler, die in diesem Jahr zu den Prüfungen zugelassen wurden. Begleitet werden sie dabei von vielen guten Wünschen, denn auch in diesem Jahr zieren erneut viele Glückwunschbanner den Eingangsbereich des LEBK.  

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Norwegen erkundet

Im Rahmen des Erasmus+ Projektes „FACE – The Faces and Challenges of Europe“ reisten insgesamt 12 Schülerinnen und Schüler der WG1b unter der Leitung von Nicole Broer und Henning Schlüter im März für 10 Tage nach Norwegen. Kyrksæterøra heißt der Ort der Partnerschule, der Hemne Videregående Skole. Die Schüler hatten sich vor der Reise bereits innerhalb des Europa-Kurses intensiv mit dem Thema „IT-and social networks in European students‘ lives“ beschäftigt und dazu eine Umfrage und Interviews durchgeführt und Fotos der IT-Ausstattung der jeweiligen Schule gemacht. Die Ergebnisse dieser Umfrage wurden dann vor Ort in internationalen Gruppen von den Schülern in Projektarbeit aufbereitet und präsentiert. 

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Neben der Arbeit an dem Thema "IT and social networks" standen auch Besichtigungen zweier lokal bedeutsamer Betriebe, nämlich der Fensterfabrik Lian in Kyrksæterøra und Leroy, einer der größten Fischzuchtfarmen Europas, auf dem Programm.

Die Schülerinnen und Schüler sprachen außerdem mit Politikern und Journalisten der Gemeinde über das Erasmus+ Projekt und besuchten das Kulturzentrum der Stadt. Bei einem Tagesausflug in die drittgrößte Stadt Norwegens, Trondheim, besichtigten die Schülerinnen und Schüler die NTNU und bekamen einen Eindruck wie vielfältig das Angebot dieser international ausgerichteten Universität ist.

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Ein besonderes Highlight war der Skitag im örtlichen Skigebiet, an dem die Schülerinnen und Schüler ihre zum Teil ersten Erfahrungen auf Langlaufskiern sammeln durften. Die Freude und Begeisterung war den Teilnehmern deutlich anzusehen. 

Die Schülerinnen und Schüler verbrachten die Zeit in Gastfamilien und hatten so die Gelegenheit, die norwegische Kultur und die gelassene Art zu leben intensiv kennenzulernen. So war es nicht verwunderlich, dass der Abschied so manchem doch sichtlich schwerfiel. 

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Schüleraustausch Norwegen

Norwegen. Die Heimat der Wikinger. Das Land mit den riesigen schneebedeckten Bergen und den wunderschön zugefrorenen Seen. Und ich mittendrin. Im Rahmen des EU-Programmes Erasmus+ reiste ich vom 13.01.-10.02.18 nach Kyrksæterøra, Norwegen. Und ich erinnere mich noch genau daran, wie ich vor 4 Wochen alleine in das Flugzeug in Düsseldorf stieg. Der Flug ging von Düsseldorf über Amsterdam nach Trondheim. Ich war aufgeregt, neugierig auf das, was ich bald erleben würde und ich war ängstlich. Wie würde die Familie sein, die mich aufnehmen würde? Würde ich mich in der norwegischen Schule wohlfühlen? Tat ich hier das Richtige?

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Ich war unglaublich aufgeregt, als ich die Familie kennenlernte. Meine Austauschpartnerin hieß Helene und wir verstanden uns sehr gut. Sie hatte noch einen älteren Bruder und zwei Schwestern. Auch wenn die jüngeren Mädchen schüchtern waren, freuten sie sich darüber, wenn ich ihnen bei den Deutschhausaufgaben half und ich hatte Freude daran, wenn sie mir ihre Lieblingswörter auf Deutsch verrieten. Die Kommunikation innerhalb der Familie war jedoch schwerer als gedacht, auch weil die Eltern und jüngeren Geschwister kaum Englisch sprachen. Daran musste ich mich erst einmal gewöhnen.

Die Schule in Norwegen unterschied sich gänzlich von der unseren. Die Wände waren aus Glas, so dass man in jedes Klassenzimmer sehen konnte. Es war ein offenes und freies Konzept, was mich zuerst verunsicherte, doch ich gewöhnte mich daran. Als ich meine Mitschüler fragte, wie sie dieses empfanden, stellte sich heraus, dass nicht alle von diesen Glaswänden begeistert waren. Es kam mir komisch vor, dass es keine Schulglocke gab, jedoch hielten sich die Lehrer trotzdem an die vorgegebenen Zeiten. Häufig beendeten sie den Unterricht früher, wenn die Schüler gut mitgearbeitet haben. Mir gefiel es vor allem, dass der Unterricht so ruhig verlief. Wir waren nie mehr als 10 Schüler, was für norwegische Verhältnisse schon viele Schüler darstellte. In meinem Physikkurs waren es nur 4, einschließlich mir. Mich überraschte es, dass die Schüler die Lehrer mit deren Vornamen ansprachen. Es war eine überaus freundschaftliche Beziehung zwischen Lehrer und Schüler, was ich mir auch für die Schulen in Deutschland wünschen würde.

 Der Unterricht fand hauptsächlich am Computer statt, was ich positiv und kritisch beäugte, denn die Schüler wurden nicht kontrolliert, was sie am Computer taten. So kam es, dass der Mathelehrer an der Tafel die Aufgaben erklärte, jedoch die Hälfte der Schüler damit beschäftigt war, Videospiele zu spielen, Serien auf Netflix zu sehen und zu chatten. Etwas, was ich mich selbst nie trauen würde. Ich empfand es als respektlos gegenüber dem Lehrer, doch jeder Schüler war für seine eigene Leistung selbst verantwortlich. Was mich positiv überraschte, war das Trinkwasser, was jeder Schüler kostenlos zur Verfügung gestellt bekam. Darüber hinaus konnte jeder Schüler jeden Montag und jeden Mittwoch umsonst etwas in der Schule essen und Ich muss gestehen, dass der Milchreis aus der Küche köstlich war.

Häufig besuchte ich zusammen mit drei norwegischen Mädchen ein Café, in dem wir Kuchen aßen und die Zeit vergaßen. Es war unglaublich lustig und ich hatte das erste Mal das Gefühl, wirklich in Norwegen angekommen zu sein. Wir verbrachten den ganzen Abend im Café und ich erfuhr, dass es für Norweger nicht typisch war, im Café „abzuhängen“. Diese Tatsache ignorierten wir jedoch geflissentlich und die Norwegerinnen nahmen sich fest vor, sich in Zukunft öfter mal im Café zu treffen.

Dass sich Norweger darüber wunderten, wenn man seine Freizeit im Café verbrachte, brachte ich in Erfahrung, als ich alleine ins Café ging. Viele junge Leute sprachen mich an und es war einfach herrlich ungezwungene Gespräche führen zu können. Ich werde mich definitiv auch mal alleine in Deutschland in ein Café setzen, um zu sehen, ob Deutsche auch so offen sind und ein Gespräch zu jemanden suchen, der es sich alleine mit einer Tasse Kaffee gemütlich gemacht hat. Vielleicht ist es ja doch nur eine norwegische Eigenschaft.

Zusammen mit einem Norweger erkundete ich diesen kleinen malerischen Ort mit dem seltsam klingenden Namen und ich stellte fest, dass Norwegen eine wunderschöne Landschaft zu bieten hat. Als ich über die Berge, die Seen und die Dörfer schwärmte, wirkten die Norweger überrascht. Sie sind an die Schönheit des Landes gewöhnt und ich wünschte mir, sie könnten aus meinen Augen ihr eigenes Land sehen und neu erkunden.

Ich würde wahrscheinlich nicht mehr dahin reisen, da es mir etwas zu kalt war. Sollte ich mich doch noch dazu entscheiden, erneut dorthin zu reisen, würde ich mit einer Freundin mit dem Auto einmal quer durch Norwegen fahren, damit wir das ganze Land sehen können.

Annalena

Goldener Euro 2017 gewonnen

Schüler des Ludwig-Erhard-Berufskollegs  haben den Wettbewerb »Goldener Euro 2017« gewonnen. Schulabteilungsleiter Michael Uhlich von der Bezirksregierung Detmold gratulierte dem Siegerteam und überreichte einen Pokal. Insgesamt 28 angehende Abiturienten von sieben der 13 Wirtschaftsgymnasien haben sich als fiktive Unternehmensführer dem Planspiel gestellt.

 

2018 03 21 Preisverleihung Goldener Euro 

Uhlich würdigte in einer Feierstunde die unternehmerische Leistung der Nachwuchs-Ökonomen. Zum Team des LEBK zählen Cedric Hermens, Edwin Naskovski, David Schmeichel und Marvin Kirchhoff. 

 

Bei dem Spiel galt es, Campingzelte zu verkaufen. Dafür schlüpften die Schüler in die Rolle des Firmenlenkers: Sie stellten Mitarbeiter ein, trafen Entscheidungen über Marketing-Mix und Vertriebswege und kauften sowie verkauften Produktionsmaschinen. Im Fokus standen eine Finanzplanung und eine Kalkulation für die Produkte. Die Schüler bestimmten, in welche Richtung ihr Unternehmen steuerte, und mussten es auf Kurs halten.

Die Bezirksregierung Detmold hat den »Goldenen Euro« zum neunten Mal ausgelobt. Es geht darum, fiktive Unternehmen gegen harte Konkurrenz auf einem virtuellen Markt zu etablieren. Die Voraussetzungen sind für alle »Vorstände« identisch: Alle haben zu Beginn die gleichen Marktanteile, Produktions- und Mitarbeiterzahlen.

Quelle: Westfälisches Volksblatt vom 20.3.2018