Wir gratulieren!

Serkan Akkaya aus der WG2b hat sich um die Aufnahme in das Förderprogramm „Studienkompass“ erfolgreich beworben. Der Studienkompass richtet sich an Schülerinnen und Schüler, deren Eltern nicht Akademiker sind. Eine intensive Studien- und Berufsberatung hilft den Schülerinnen und Schülern, ihren Weg in ein Studium zu finden und die eigenen Potenziale aufzudecken. 

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Das Programm setzt in den letzten beiden Jahren vor dem Abitur an und endet nach dem ersten Studienjahr. Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, ist seit 2018 Schirmherrin des Studienkompass. Viele namhafte Unternehmen und Stiftungen haben sich der Initiative angeschlossen und fördern diese aktiv, so auch die Heinz-Nixdorf-Stiftung. Am 06. September 2019 fand die feierliche Aufnahme in das Förderprogramm im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum statt. Serkan Akkaya ist einer der 20 Schülerinnen und Schüler, die in den nächsten drei Jahren am Studienkompass teilnehmen wird. 

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Hierzu wünschen wir ihm viel Erfolg und gute Erfahrungen.

 

https://www.studienkompass.de/

 

Neues Erasmus+ Projekt

Das Ludwig-Erhard-Berufskolleg startete zu Beginn dieses Schuljahres ein neues Erasmus+ Projekt. Erasmus+ist ein EU-finanziertes Programm, das Partnerschaften und Kooperationen innerhalb Europas fördert. Der Titel des Projektes lautet „Europe’s Eyes – Inspiration, Innovation, Integration“ und deutet auf das hin, was es im Kern beinhaltet: unterschiedliche Kulturen mit ihren Ideen, Sitten und Gebräuchen kennenzulernen und diese als Ideenlieferant für die eigene Lebenswelt zu nutzen. Zudem zeigt das Projekt Europas Stärken, nämlich die Vielfalt als Bereicherung kennen zu lernen und gleichzeitig zu erkennen, was uns Europäer eint.

 

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v.l. Virginie Dernoncourt und Laurent Satragne (Frankreich), Nicole Broer (LEBK) Miren Morán (Spanien), Henning Schlüter (LEBK) und Iñaki Oar-Arteta (Spanien) 

 

So trafen sich die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer aus Spanien, Frankreich und Deutschland vergangene Woche am LEBK, um gemeinsam Ideen für die zukünftige Projektarbeit zu entwickeln. Die polnischen Partner konnten an dem Treffen aus organisatorischen Gründen leider nur via Skype teilnehmen. Spätestens zum ersten transnationalen Austausch mit den Schülerinnen und Schülern im November in Paderborn, werden dann aber auch die polnischen Partner mit an Bord sein.   

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Skype conversationwith the Polish partner Agnieszka Mlynarczyk. 

In Zusammenarbeit mit jeweils einer Partnerschule aus Frankreich, Spanien und Polen beschäftigt sich die Europaklasse des Wirtschaftsgymnasiums des Ludwig-Erhard-Berufskollegs in den nächsten zwei Jahren mit den verschiedenen Facetten Europas. Dabei sollen die Schülerinnen und Schüler u.a. das kulturelle Erbe Europas und die unterschiedlichen Bräuche der teilnehmenden Länder kennenlernen, sich mit dem Umweltschutz und den erneuerbaren Energien auseinandersetzen, die Nutzung von IT und sozialen Medien reflektieren und die Geschichte der EU in Bezug auf das eigene Land erkunden. Die Ergebnisse werden anschließend im internationalen Team während der Austauschwochen – es finden insgesamt drei Reisen je Land statt - miteinander verglichen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten werden herausgestellt und ein gemeinsames Produkt erstellt. Die Ergebnisse der Projektarbeit werden anschließend auf einer eigenen Website veröffentlicht. 

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.kmk-pad.org

 

 

 

 

 

 

Einführungsphase

Den neuen Schülern Brücken bauen, wenn sie von ihrer bisher besuchten Schule zu uns an das Ludwig-Erhard-Berufskolleg kommen, das hatte sich vor drei Jahren die Arbeitsgruppe „Einführungsphase HH“ unter der Leitung von Patricia Müntefering auf die Fahnen geschrieben. Die Arbeitsgruppe entwickelte ein Konzept, das neben dem Kennenlernen der neuen Mitschüler, Lehrer wie auch der Lernumgebung den Einblick in die Funktionsweise eines Unternehmens gibt und mittlerweile zu einem festen Willkommensritual geworden ist. Wie ein Unternehmen funktioniert, erfuhren die Jungunternehmer exemplarisch im Planspiel „Bens Burger“. Sie planten neben dem Preis für die Burger auch die Produktionsmenge. Wie im alltäglichen Leben hing der Absatz allerdings auch von der Konkurrenz ab, die bei einer Billigpreisstrategie mehr bzw. bei einer Hochpreisstrategie geringere Mengen absetzen konnten. Wer allerdings nicht vorausschauend plante, merkte schnell, dass das eigene Unternehmen nur einen geringen Gewinn erzielte oder gar einen Verlust machte. Ihre Kreativität entfalteten die neuen Schüler anschließend bei der Erstellung eines Werbeflyers. Das Bild zeigt die Klasse HH-1n mit ihren erstellten Werbeflyern.

 

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Fáilte go hÉirinn

Willkommen in Irland! Am Ende der Sommerferien besuchte die Erasmus+ Koordinatorin des LEBK, Nicole Broer, das Davis College in Mallow im County Cork im Süden Irlands, um über zukünftige Erasmus+ und eTwinning-Projekte zu sprechen und am Unterricht der Sekundarschule teilzunehmen. Empfangen wurde sie von ihrem eTwinning Partner, Ronan O’Sullivan, mit dem sie im vergangenen Schuljahr erfolgreich ein eTwinning-Projekt durchgeführt hatte. 850 Schülerinnen und Schüler werden an der eTwinning-Schule in Mallow von insgesamt 90 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet.

 

 

 

 

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 vl. Stephen Gilbert (Schulleiter), Nicole Broer vom LEBK und Ronan O’Sullivan, Erasmus+ Koordinator am Davis College in Mallow                                                                                                                                                                                                                       

 

Finanziert wurde diese Reise durch das von der EU geförderten Programmes Erasmus+, das es Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht in das europäische Ausland zu reisen, um dort interkulturelle Erfahrungen zu sammeln und internationale Kontakte aufzubauen. Damit begibt sich das LEBK erneut einen Schritt weiter in Richtung Internationalisierung. Spätestens nach der Woche ist aus einer rein beruflichen Beziehung eine echte deutsch-irische Freundschaft entstanden, die beste Voraussetzung für weitere Europa-Projekte und Begegnungen. 

 

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v.l. Stephen Gilbert (Schulleiter), Nicole Broer vom LEBK, Schülerinnen und Schüler des Kurses “European studies“ und Ronan O’Sullivan, Erasmus+ Koordinator am Davis College in Mallow

Lesen Sie auch den ausführlichen Erfahrungsbericht  ...

Unterstützung bei Problemen

Schülerinnen und Schüler sind heutzutage oftmals großen psychosozialen Belastungen ausgesetzt. Untersuchungen gehen davon aus, dass der Anteil in diesem Bereich bei ca. 10 % liegt. Zwar können die Schülerinnen und Schüler durch die seit 2010 verankerte Schulsozialarbeit und die Beratungsteams an den Schulen zeitnah Unterstützungsangebote erhalten, die Probleme der Jugendlichen sind allerdings häufig so geartet, dass eine bisher fehlende leicht zugängliche schulpsychologische Unterstützung vor Ort notwendig wird. Ohne diese fallen immer wieder Schülerinnen und Schüler sowohl aus dem Unterstützungs- als auch aus dem Schulsystem heraus. Um dem entgegen zu wirken, ist am Berufskollegzentrum Maspernplatz in Paderborn im Februar 2018 das von der Bezirksregierung Detmold und dem Schulministerium unterstützte Modellprojekt PePSUN (Präventives psychosoziales Unterstützungsnetzwerk) gestartet.

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Die Schulpsychologin Bettina Klaßen-Leitloff hat 2018 im Berufskollegzentrum Maspernplatz ihre Arbeit für das auf 4 Jahre angesetzte Projekt aufgenommen. Sie ist direkt vor Ort niederschwellig für Schülerinnen und Schüler aber auch für Lehrerinnen und Lehrer erreichbar und arbeitet innerhalb des bereits vorhandenen Netzwerkes aus Klassen- und Beratungslehrern, Sozialarbeitern und Mitarbeiter der Schulberatungsstelle. Dieses Netzwerk arbeitet auch mit Jugendämtern, Beratungsstellen, LWL-Kliniken, sozialen Einrichtungen wie bspw. der Caritas und INVIA zusammen. Zusätzlich soll die Arbeit der Beteiligten untereinander innerhalb des Projektes intensiviert und ausgebaut werden. Der Erfolg des Projektes wird von der Universität Paderborn finanziert durch die Reinhard Mohn Stiftung und die Unfallkasse NRW untersucht.

Im Rahmen der Projektarbeit trafen sich alle Beteiligten sowie Vertreter der Krankenkassen am Berufskollegzentrum Maspernplatz um sich über den aktuellen Stand des Projektes und der Evaluation auszutauschen.