
Zur Geschichte unseres Berufskollegs |
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1893 |
Die kaufmännische Schulbildung beginnt am 8. Januar 1893 mit der Aufnahme des Unterrichtsbetriebs der "Sonntagsschule" in der Markkircher Mädchenschule in der Weberstraße in Paderborn. Träger der Schule ist eine Vereinigung selbständiger Kaufleute der Stadt. Aus dem Westfälischen Volksblatt vom 10.01.1893: |
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| "Der Unterricht beginnt jeden Sonntag Nachmittag 2 1/4 Uhr und erstreckt sich vorläufig nur auf Rechnen und Deutsch, die ersten und wichtigsten Erfordernisse für den Kaufmannslehrling, wird aber mit Ostern dieses Jahres noch auf andere Gegenstände erweitert werden. Vorläufig werden die Schüler in 2 Klassen eingetheilt werden. Die von ihnen benutzten Räume sind sehr freundlich und zeichnen sich sowohl durch große Ausdehnung wie durch reiches Licht aus. Die Schülerzahl ist eine sehr stattliche, größer als man vermuthete und beträgt zur Zeit 80 - 90. Hoffen wir, daß die Schule stetig wachse und blühe!" | ||
1907 |
Umzug ins "Recknagelsche Haus" (s.Abb.), am Marienplatz 16, für den Unterricht morgens von 7.00 bis 9.00 Uhr. Der Sonntagsunterricht wird weiterhin in der Weberstraße erteilt.
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1912 |
Übernahme der Schule durch die Stadt Paderborn. Neben der kaufmännischen Fortbildungsschule (heutiger Name: Berufsschule) nimmt die Handelsschule als die zweite Schulform der nunmehr städtischen kaufmännischen Bildungsanstalt ihren Unterrichtsbetrieb mit 22 Schülern auf. Ein Jahr später wird eine Mädchenklasse eingerichtet. |
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1921
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Die Fortbildungsschule trägt seit diesem Jahr den Namen Berufsschule. Die bisher einjährige Handelsschule wird um einen zweijährigen Kurs erweitert, dessen erfolgreiche Teilnahme vom Besuch der Berufsschule befreit. Zusätzlich wird eine einjähriger "höherer Kurs" angeboten (vergleichbar mit der heutigen Höheren Handelsschule). |
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1926 |
Die Schule wird verlegt in die Räume des früheren Lehrerseminars am Schützenweg 4. Dort stehen sechs Klassenräume und ein Schreibmaschinensaal zur Verfügung. |
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1939-1945 |
2. Weltkrieg. Das Schulgebäude Schützenweg 4 wird 1939 von der Wehrmacht beschlagnahmt und als Lazarett eingerichtet, Ende 1940 aber wieder als Schulgebäude freigegeben. Der Unterricht in den Kriegsjahren findet an verschiedenen Stellen in der Stadt und in gekürztem Umfang statt, bis er wegen der Kriegsereignisse ganz eingestellt werden muss. |
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Nach- kriegs- jahre |
Gegen Ende des Krieges wird der Unterricht für fast eineinhalb Jahre eingestellt. Die Beschädigungen am Schulgebäude Schützenweg können erst nach und nach behoben werden. Die Städtischen Handelslehranstalten wuchsen in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg stetig. Sie mussten wiederholt Klassen in Räume anderer Schulgebäude und Pavillons auslagern. |
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In den folgenden Jahren wird eine Reihe neuer Schulformen eingerichtet: |
1958 |
Einrichtung der zweijährigen Höhere Handelsschule |
1963 |
Einrichtung der Berufsaufbauschule (geführt bis 1969) | |
1966 |
Die Höhere Handelsschule führt seit 1966 einen gymnasialen
Zweig. Nach zwei Jahren erreichen die ersten Schülerinnen und Schüler
dieser in Nordrhein-Westfalen neuen Schulform die allgemeine
Hochschulreife. Diese 19 Abiturienten haben damit als erste das Abitur an
einer berufsbildenden Schule abgelegt. |
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1969 |
Die "Städtischen Handelslehranstalten Paderborn werden
umbenannt in "Kaufmännische Schulen der Stadt Paderborn". |
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Wechsel der Schulnamen: |
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1969 |
Kaufmännische Schulen der Stadt Paderborn (statt: Städtische Handelslehranstalten) |
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1976
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Im Zusammenhang mit der Gebietsreform im Lande Nordrhein-Westfalen geht die Schule in die Trägerschaft des Kreises Paderborn über. Der Schulname lautet jetzt: "Kaufmännische Schulen des Kreises Paderborn". |
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1978 |
Nahezu einmütig beschließen die Gremien der Schule (Lehrerkonferenz und Schulkonferenz), den Kreis Paderborn zu bitten, der Schule den Namen des ersten Bundesministers für Wirtschaft (1949 - 1963 und späteren Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland (1963 -1966), Prof. Dr. Ludwig Erhard, zu geben. Nach Beschluss des Kreistages führt die Schule seit 1978 den Namen "Ludwig-Erhard-Schule, Kaufmännische Schulen des Kreises Paderborn". |
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1982 |
Nach Fertigstellung der Neubauten am Schützenweg und Bischofsteich werden die neuen Schulräume bezogen. |
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1987 |
Partnerschaft mit der kaufmännischen Berufsfachschule "Lycée Technique Privé Saint Charles" aus der französischen Stadt Le Mans. |
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1992 |
Nach Auflösung der Berufs-, Berufsfach- und Fachoberschulen des Kreises Paderborn in Büren wird die kaufmännische Abteilung dieser Schule der Ludwig-Erhard-Schule angegliedert. Seit dem 1. Aug. 1992 hat die Ludwig-Erhard-Schule damit eine Außenstelle in Büren (Almestraße 5), in der Klassen der Handelsschule und der Höheren Handelsschule unterrichtet werden sowie in den Ausbildungsberufen Industriekaufleute, Groß- und Außenhandelskaufleute und Bürokaufleute ausgebildet wird. |
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1993 |
Die Schule feiert ihr 100-jähriges Bestehen. |
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1998 |
Seit 1994 bestehen Kontakte zur kaufmännischen Schule in der Paderborner Partnerstadt Przemyzl (Zepól Szkól Ekonomicznych). Nach gegenseitigen Besuchen von Lehrerdelegationen unter Leitung der jeweiligen Schulleiter wurde am 17. März 1998 in Paderborn der Partnerschaftsvertrag zwischen beiden Schulen geschlossen, der einen regelmäßigen Schüleraustausch zum Ziel hat. Durch das Berufskolleggesetz wurden die berufsbildenden Schulen und die Kollegschulen im Lande Nordrhein-Westfalen zusammengeführt. Die Schule trägt seit dem 1. Aug. 1998 den Namen "Ludwig-Erhard-Berufskolleg des Kreises Paderborn - Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung".
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2000 |
Der Unterricht im einjährigen Bildungsgang zur
IT-Grundbildung für Schüler/innen mit Fachoberschulreife wird mit zwei
Klassen aufgenommen. |
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2001 |
Planmäßig zum Schuljahreswechsel wird die räumliche Trennung zwischen den beiden kaufmännischen Berufskollegs in Paderborn vollzogen:
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